1St. Benedikt Glocke
St.-Pius-Glocke
Johannesglocke    
 



 

Veranstaltungen

Bei introibo.net finden Sie ausgewählte katholische Wallfahrten, Exerzitien und Einkehrtage die geprägt sind von Stärkung an Leib und Seele. Täglich besteht die Gelegenheit zur Mitfeier der heiligen Messe im feierlichen römischen Ritus in der außerordentlichen Form.



Einkehrtag in Salzburg
02. April 2017 | Pilgerreisen

Einkehrtag zur Vorbereitung auf Ostern

Siehe Gottesdienstordnung von Salzburg, dort PDF) Seite 4

http://www.sankt-sebastian.at/pdf/rundbrief/rundbrief.pdf



Kontakt: http://www.sankt-sebastian.at/pdf/rundbrief/rundbrief.pdf
Einkehrtag in Türkheim
09. April 2017 | Pilgerreisen

Thema: Einführung in die Liturgie der Kar- und Ostertage

Palmsonntag, 9. April 2017

Zwei Vorträge im Anschluss an die Sonntagsmesse im Gasthaus Bäurle sowie eine Andacht in der Kapuzinerkirche.

Im Gasthaus wird auch ein preiswertes Mittagessen angeboten.

Weitere Details und Kinderprogramm siehe Gottesdienstplan Türkheim (Link unten)



Kontakt: http://petrusbruderschaft.de/media//Niederlassungen/Tuerkheim/Rundbriefe/Unterallgaeer_Rundbrief_April-Mai_2017.pdf
Heilig-Land-Wallfahrt ab B,K,M,HH,F,ZH+Wien
18. bis 30. April 2017 | Pilgerreisen
Heilig-Land-Wallfahrt 2017
Grüß Gott!
Wer einmal auf den Spuren Jesu gepilgert ist, dem wird das Evangelium lebendig, und er liest es mit anderen Augen.
Deshalb erfüllt es mich mit Freude, schon seit vielen Jahren Pilger im Heiligen Land führen zu dürfen. Die nächste Pilgerfahrt ist für Ostern 2017 geplant. Erfahrungsgemäß wird die Witterung im April noch recht angenehm sein,
und das Gelobte Land sollte sich von seiner schönsten Seite zeigen.
Um für die Anreise einen möglichst großen Spielraum zu haben, möchte ich die Möglichkeit geben, von verschiedenen
Orten her (z. B. Berlin, Köln, München, Hamburg, Frankfurt oder Wien) nach Tel Aviv zu fliegen. Für alle, die ab
Zürich fliegen möchten, biete ich an, einen Gruppenflug zu organisieren.
Im Folgenden gebe ich einen Überblick über den geplanten Verlauf der Wallfahrt. Die Erfahrung der letzten Jahre
hat gezeigt, dass die Sicherheit im Heiligen Land sich nicht wesentlich von der Situation deutscher, schweizer oder
österreichischer Städte unterscheidet. Von unserer Seite werden wir alle notwendigen Vorkehrungen zum Wohl der
Pilger treffen.
Auf den ersten Blick mag das Programm als recht voll erscheinen. Sie dürfen aber damit rechnen, das jede einzelne
Station bestens geplant ist, dass es praktisch keine Wartezeiten geben wird und dass wir deshalb ganz in Ruhe
ans Werk gehen können. Dabei kann ich versichern, dass wir uns im Normalfall an allen Stationen deutlich mehr Zeit
nehmen werden als alle anderen Gruppen, die uns begegnen.
Bedingung für die Wallfahrt ist, dass man halbwegs gut zu Fuß (d. h. nicht gehbehindert) und bei stabiler Gesundheit
ist. Außerdem ist die Bereitschaft vorausgesetzt, dass jeder einzelne Pilger sich in die Gruppe einfügt und mit
offenem Herzen mitgeht. Dabei ist es nicht nötig, katholisch zu sein, sofern die Regeln zum Empfang der Sakramente
respektiert werden. Auch mit protestantischen Mitpilgern habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht, und ein wenig
katholische Luft zu schnuppern, hat noch niemandem geschadet.
Einen verbindlichen Preis kann ich im Moment noch nicht sagen. Darüber werde ich vor der definitiven Anmeldung
informieren. Auf Anfrage wird Ratenzahlung möglich sein. Wenn Ihnen das Programm gefällt und sie beginnen,
von der Teilnahme zu träumen, kontaktieren Sie mich, damit ich Sie auf dem Laufenden halte!
Pater Martin Ramm FSSP
Ostermontag, 17. April 2017
Es gibt verschiedene Flugverbindungen, die es erlauben werden, am Ostermontagabend zu starten.
Osterdienstag, 18. April 2017
Zu früher Morgenstunde treffen wir uns am Flughafen in Tel Aviv. Sobald die Pilgergruppe komplett ist, fahren wir
zum Frühstück nach Jaffa. Dort gehen wir auf den Spuren des hl. Apostels Petrus zum Haus des Gerbers Simon und
zu dem Hafen, von dem aus einst der Prophet Jonas die Flucht ergriff und wo Petrus sich nach Rom eingeschifft hat.
Am Vormittag besuchen wir Cäsarea Maritima und den Berg Karmel. Gegen 13.30 Uhr werden wir in Nazareth sein.
Dort ist bereits die bestdenkbare aller Unterkünfte für uns bestätigt: Wir dürfen für zwei Nächte bei den Sisters of
Nazareth einziehen und uns nur 3 Gehminuten von der Verkündigungskirche entfernt von den Mühen der Reise
erholen! Am Abend feiern wir die heilige Messe und steigen hinab zum ‚Grab des Gerechten‘.
Ostermittwoch, 19. April 2017
Wer fit ist, mag schon früh aufstehen und die ruhigste Zeit des Tages dazu nutzen, in Stille vor der Grotte der Verkündigung
zu beten, genau dort wo Maria ihr Jawort gesprochen hat und wo Gott in ihrem Schoß Mensch geworden
ist. Nach dem Frühstück suchen wir die Josephskirche, den Marienbrunnen, die ‚alten Synagoge‘ und die Grotte der
40 Martyrer auf. Die heilige Messe werden wir am Hauptaltar der oberen Verkündigungsbasilika feiern. Die Mittagspause
wird - je nach Wunsch und Befindlichkeit - eine Siesta erlauben, oder einen Bummel über den Basar. Mit dem
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Bus nur ein Katzensprung, betrachten wir in Kana in Galiläa das erste Wunder Jesu und die Offenbarung seiner Herrlichkeit.
Dort sind alle Eheleute eingeladen, feierlich ihr Eheversprechen zu erneuern. Für alle Heiratswilligen bietet
es sich an, gerade hier um die Erkenntnis des Planes Gottes über ihr Leben zu beten. Auch zum griechisch-orthodoxe
Kleinod von Kana hoffen wir Zugang zu finden. Danach fahren wir zum ‚Berg des Absturzes‘ und betrachten das Wort
vom ‚Propheten im eigenen Land‘. An diesem Ort genießt man die schönste Aussicht auf Nazareth und hat auch den
Berg Tabor und die Jesreel-Ebene ganz wunderbar vor Augen!
Osterdonnerstag, 20. April 2017
Nochmals besteht die Möglichkeit zum frühen Gebet vor der Verkündigungsgrotte. Dann fahren wir nach Sepphoris,
in die Heimatstadt der hl. Mutter Anna. Hier erwarten uns die beeindruckenden Reste einer antiken römischen
Stadt mit wunderschönen Mosaiken und einem traumhaften Ausblick über Obergaliläa. Nach einem ruhigen Vormittag
picknicken wir am Fuß des Berges Tabor. Zwar wäre die Fahrt hinauf mit dem Taxi inklusive, aber gewiss wird
sich ein guter Teil der Pilger daran machen, den heiligen Berg zu Fuß zu besteigen. Oben feiern wir die heilige Messe.
Noch wenige Kilometer trennen uns vom See Genezareth, wo die Zeit vielleicht noch für einen kurzen Besuch in
Magdala reicht. Als Unterkunft für die nächsten drei Nächte beziehen wir Karei Deshe. Wie schön es dort ist, werden
wir sehen, wenn wir abends am Ufer sitzen und uns - wie schon den Fischern in der Antike - das Plätschern der
Wellen wie Harfenspiel vorkommt.
Osterfreitag, 21. April 2017
Die nächsten Tage beginnen jeweils mit der heiligen Messe und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Danach werden
wir in wenigen Minuten in Tabgha (Brotvermehrungskirche), in der Primatskirche sowie in der ‚Eremosgrotte‘
sein, wo wir uns Zeit nehmen für Betrachtung und Gebet. Vor Mittag besuchen wir Kapharnaum und berühren jene
Stufen der alten Synagoge, über die einst Jesus gegangen ist. Hier hat er seine Eucharistische Rede gehalten und hier
trat der Hauptmann an ihn heran! Auch die Überreste des Hauses des Petrus, in dem Jesus dessen Schwiegermutter
und den Gelähmten auf der Bahre geheilt hat, fordern zur Betrachtung auf. Danach werden wir prüfen, ob es wahr
ist, dass der Petrusfisch direkt am Ufer des Sees Genezareth am allerbesten schmeckt. In Kapharnaum besteigen
wir ein Boot und fahren, wie einst die Apostel, hinaus auf den See. Während wir uns dahintreiben lassen, bedenken
wir die Wunder und Worte Jesu, die in Bezug zu diesem heiligen Gewässer stehen. In Nof Ginosar bestaunen wir ein
Boot aus der Zeit Jesu und gönnen uns einen Kaffee. Danach müssen sich die Pilger entscheiden, ob sie sich zurück
ins Quartier bringen lassen, um im See noch ein Bad zu nehmen und am Ufer zu verweilen, oder ob Sie noch zu einer
unvergesslichen Wanderung zu gewinnen sind. Ab dem Wadi al-Hamam, durch welches schon Jesus mit seinen
Apostel ging, starten wir knapp unterhalb des Meeresspiegels und steigen - vorbei an uralten Felsenhöhlen - hinauf
auf die Klippen von Arbela. Von dort aus schweift der Blick über den See und bis hin zu den Hörnern von Hattim und
dem Berg Tabor. Wenn man hier ‚laufende Steine‘ sieht, dann handelt es sich in Wirklichkeit um freilebende und
gut getarnte Schildkröten. Es wäre nachvollziehbar, falls der ein oder andere Wanderer vor dem guten Abendessen
noch in den See zu springen wünscht.
Weißer Samstag, 22. April 2017
Am Morgen steht der Berg der Seligpreisungen auf dem Programm sowie die Jordanquelle in Banjas. Hier, bei Cäsarea
Philippi, hat Jesus die Apostel gefragt: „Für wen halten die Leute den Menschensohn?“ Nach dem mittäglichen
Picknick am Fuß des Berges Hermon fahren wir nach Bethsaida, der Heimat von fünf der zwölf Apostel. Nach dem
Besuch von Kursi, dem Ort der zweiten Brotvermehrung, am Fuß des Golan, schauen wir noch im griechisch-orthodoxen
Kloster von Kapharnaum vorbei und freuen uns auf den dritten Abend am See.
Weißer Sonntag - Barmherzigkeitssonntag, 23. April 2017
Eine etwas längere Fahrt durch das Jordantal, vorbei an Beth Shean, führt uns immer tiefer in die Wüste und immer
näher an den tiefstgelegenen Ort der Erde. Am Jordan betrachten wir den Einzug ins Gelobte Land unter Josua, die
Himmelfahrt des Elias und die Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit bei der Taufe Jesu. Dann geht es weiter
nach Jericho und zum Berg der Versuchung. Die Mittagspause halten wir in Qumran. Nach einer Badepause im (oder
besser auf dem) Toten Meer und einem Zwischenhalt in der Wüste Juda (wo Jesus die 40 Tage verbracht hat) quartieren
wir uns für die nächsten beiden Nächte in unmittelbarer Nähe der Geburtskirche in Bethlehem ein.
Montag, 24. April 2017
Nach dem Besuch der Geburtskirche und der Katharinenkirche pilgern wir zur Milchgrotte. Die Mittagszeit werden
wir auf dem Hirtenfeld verbringen und am Nachmittag das Herodyon und das Kloster Mar Saba im Kidrontal besuchen.
Mit ein wenig Glück werden die Männer im Inneren des Klosters einen Ort tiefer Sakralität kennen lernen
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und die berühmte Ikone des hl. Johannes von Damaskus der ‚Madonna mit den drei Händen‘ bewundern dürfen.
Unsere weiblichen Pilger dürfen immerhin vom Frauenturm aus einen Blick auf das Kloster werfen. Beim feinen
palästinensischen Abendessen im Grotto auf dem Hirtenfeld in Bethlehem werden wir dann aber wieder alle beisammen
sein.
Dienstag, 25. April 2017
Der Vormittag lässt uns Zeit zum Gebet, zum Einkauf und zu einem Besuch im Karmel der hl. Mirjam von Abellin. Gegen
Mittag fahren wir nach Ain Karem, wo Maria Elisabeth gegrüßt hat. Neben der Heimsuchungskirche gehen wir
auch zur Geburtskirche Johannes des Täufers und zum Grab von Alphons Maria Ratisbonne. Voraussichtlich feiern
wir an diesem Tag die heilige Messe in der wunderschönen Kirche des griechisch-katholischen Pariarchates, welches
uns die letzten fünf Nächte beherbergen wird. Auch diese fabelhafte Unterkunft ist bereits fest für uns reserviert!
Vom Dach des Hauses aus liegt uns ganz Jerusalem zu Füßen, und in kaum 10 Minuten werden wir zu Fuß in der
Grabeskirche sein.
Mittwoch, 26. April 2017
Es würde verwundern, wenn nicht einige Pilger schon früh am Morgen auf Golgotha beten, denn das gehört zu den
unvergesslich innigen Momenten einer solchen Wallfahrt. Das gemeinsame Programm beginnt mit einem Besuch
der Jakobuskathedrale der orthodoxen Armenier, dem Ort des Martyriums des hl. Apostels Jakobus des Älteren. Von
dort ist es nicht weit bis zum Abendmahlssaal. Die heilige Messe feiern wir in der Dormitio, wo nach alter Überlieferung
die Gottesmutter Maria entschlafen ist. Den Abschluss des Vormittags bildet die Kirche St. Peter zum Hahnenschrei.
Es folgt eine mehrstündige Mittagspause mit Möglichkeit zur Siesta, zum Einkaufen oder um auf eigene Faust
auf Entdeckungsreise zu gehen. Am Nachmittag nehmen wir die Grabeskirche ins Visier: das Kloster der Äthiopier,
die Kapelle der Kopten mit der Zisterne der hl. Helena, die St. Alexander‘s Church mit dem ‚Nadelöhr‘, durch welches
bislang noch alle Pilger anstandslos hindurch schlüpfen konnten, und die Taufkapelle der Kreuzfahrer.
Donnerstag, 27. April 2017
Nie klingt das „Lauda Jerusalem“ so schön, als wenn man morgens singend quer durch Jerusalem zieht, zum Löwentor
hinaus an den Ort der Steinigung des Stephanus und zur Grabeskirche Mariens. Betend verweilen wir im Ölgarten,
der Todesangstbasilika und in der Grotte des Verrats. Dann pilgern wir durch das Kidrontal, vorbei an den Gräbern
der Propheten und der Gichonquelle zum Teich Siloah. Ein spezieller Ort ist das Höllental (Gehenna), das durch
Judas Iskarioth
in trauriger Erinnerung steht. Auf dem Ölberg, beim Tal Josaphat (dem Ort des Jüngsten Gerichtes)
genießen wir den allerschönsten Ausblick auf Jerusalem und feiern in der Kapelle Dominus flevit die heilige Messe.
Freitag, 28. April 2017
Morgens früh hoffen wir, die heilige Messe direkt auf Golgotha feiern zu können. Vorbei an der Klagemauer erklimmt
- wer will - den Tempelberg. Von St. Anna mit dem Teich Bethesda begeben wir uns zur Verurteilungskapelle
und gehen betend den Stationen des Kreuzwegs nach. Nach der Mittagspause wird es sich lohnen, nach Nablus zu
fahren, um sich davon zu überzeugen, dass nicht nur der Jakobsbrunnen, sondern auch das Gespräch Jesu mit der
Samariterin sehr tief ist. Auch das Knafeh sollte man hier unbedingt kosten. Ein Abendessen wird uns im christlichen
Dorf Taybeh bereitet.
Samstag, 29. April 2017
Nach der heiligen Messe im Heiligen Grab bringt uns der Bus hinter den Ölberg nach Bethanien. Hier hat Jesus besonders
gerne geweilt, bei Freunden. Nach dem Besuch des Lazarusgrabes und des Kirchleins in Betfage geht es zur
Vaterunserkirche und zur Himmelfahrtskapelle. Der ganze Nachmittag wird zur freien Verfügung der Pilger stehen.
Guthirtensonntag, 30. April 2017
Die heilige Messe ist in der Kirche der katholischen Armenier geplant. Dann verabschieden wir uns vom irdischen
Jerusalem, schauen vielleicht noch in Abu Gosh und Kirjat Jearim vorbei und steuern den Flughafen in Tel Aviv an,
um mit tiefen Eindrücken im Herzen und voll Dank an den Guten Hirten heimzukehren.
P. Martin Ramm FSSP
Ludretikonerstrasse 3
CH-8800 Thalwil
0041-44-772 39 33 /


Kontakt: p.ramm@fssp.ch
Seminar für Scholaleiter im Schwarzwald
21. bis 23. April 2017 | Pilgerreisen


COLLEGIUM MUSICUM

Akademie für Sakrale Kunst & Kultur
 

Gregorianik

2017 finden an der Akademie für sakrale Kunst und Kultur verschiedene Gregorianikkurse statt. Inhalt sind dabei nicht nur das praktische Erlernen der Gesänge und Einblicke in die Theorie, sondern auch Stimmbildung in Kleingruppen, um eine optimale Grundlage zu schaffen, die es den Teilnehmern erlaubt, ihre sängerischen Fähigkeiten zu verbessern.

Neben Einführungs- und Praxiskursen wird es 2017 zum ersten Mal einen kleinen Lehrgang für Scholaleitung über zwei Wochenenden geben: Hier werden tiefergehende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die notwendig sind, um eine Schola anzuleiten.

 

Der Gregorianische Choral – zeitloses Gotteslob

„Wer singt, betet doppelt“, sagt der heilige Augustinus, und für welchen Gesang könnte das mehr gelten, als für den Gregorianischen Choral, die Urform und der Ausgangspunkt der gesamten abendländischen Kirchenmusik?

Der Gregorianische Choral gehört zu den erhabensten liturgischen Gesängen. Vom Text der Heiligen Schrift und der Liturgie bestimmt, ist er klanggewordenes Gebet und steht zugleich am Anfang der Entwicklung der europäischen Musik. Auf der Grundlage dieser Gesänge entwickelte sich die europäische Kunstmusik zu dem vielfältigen und reichen Schatz, der sowohl mit geistlicher als auch mit weltlicher Musik unsere Kultur bereichert. Mit seinen Wurzeln reicht der Choral zurück in die Zeit vor dem großen Schisma und sogar bis zu den jüdischen Tempelgesängen – und schreibt so die lange und große Tradition des gesungenen Gotteslobes fort, als Brücke zwischen den Zeiten und zwischen Orient und Okzident.

Das Faszinierende am Choral ist der Purismus: Da ist keine überflüssige Note, kein lautes Haschen nach Effekten oder Emotionen: Am Text entlang versenkt man sich geradezu kontemplativ in die Anbetung Gottes – der Choral ist klanggewordene Stille.

Zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen

Obwohl auch kirchenferne Menschen und Nichtgläubige zutiefst berührt sind, wenn sie einmal gregorianischen Gesang hören – anders lässt sich der Erfolg verschiedener Gruppen, die den Choral konzertant „aufführen“, nicht erklären – fristet der Choral in der Praxis oft ein Schattendasein: Zu schwer und unzugänglich erscheinen die endlosen Melismen und Melodien, und auch die Notation mit ihren eckigen Notenköpfen auf vier statt fünf Linien wirkt befremdlich. Wer sich aber auf diese uralte und ehrwürdige Musik einlässt, der entdeckt eine einzigartige Welt, in der Glaube, Musik und persönliches Gebet so eng verbunden sind, wie sonst nirgends.

Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, den Gregorianischen Choral kennenzulernen! Der reiche Schatz an Melodien hält neben den komplexen Gesängen z.B. eines Messpropriums auch viele eingängige und leichte Stücke bereit – jeder hat wohl schon einmal ein gregorianisches Tantum Ergo oder das Salve Regina gesungen – und auch viele geistliche Lieder aus dem katholischen (und dem evangelischen) Gesangbuch gehen auf gregorianische Vorlagen zurück. Die Praxis zeigt, dass auch Scholen, die gänzlich ohne professionelle Leitung auskommen müssen, mit der Zeit ein ansehnliches Repertoire erarbeiten können, mit dem sie den Gottesdienst der Gemeinde bereichern und durch den Gesang Gott loben und Menschen zum Gebet führen können. Alles, was es braucht, ist also Neugier und ein bisschen Zeit, um in diese Kunst einzutauchen.

Ein praxisnaher Schnupper- und Vertiefungskurs

Genau diese Zeit wollen wir uns ein Wochenende lang nehmen. Dabei werden je nach Kenntnisstand Gruppen eingeteilt, die sich praktisch am Choralgesang versuchen. Einführende Vorträge beleuchten die Geschichte und die Theorie, vor allem aber soll gesungen – und damit gebetet! – werden.

Neben Einzelpersonen möchten wir besonders auch bestehende (oder in der Gründung begriffene) Scholen einladen. Erfahrungsgemäß treffen sich viele Scholen aus zeitlichen Gründen oft nur kurz zum „Durchsingen“ der Melodien oder üben selten. Hier kann ein Kurs unter Anleitung helfen, sich einmal mit Stücken eingehend zu beschäftigen und auch als Gruppe klanglich und stimmlich zusammenzuwachsen.

Wie alle Kurse am COLLEGIUM MUSICUM ist auch dieser Kurs zentriert um die Feier der Heiligen Messe und um geistliche Angebote, wie die heilige Beichte, Andachten und Anbetung. Die Kapelle des Hauses steht darüber hinaus jederzeit zum Gebet zur Verfügung. So wird man nicht einfach nur „künstlerisch aktiv“, sondern stellt in einer ganzheitlich geistlichen Atmosphäre das eigene Tun in den Dienst Gottes und in seine Gegenwart.

Kursüberblick: 

Wochenendkurse Gregorianik

Fr., 17. März 2017 – So., 19. März 2017

Fr., 30. Juni 2017 – So., 02. Juli 2017

 
Seminar für Scholaleiter

I.  Fr., 21. April 2017 – So., 23. April 2017

II. Fr., 05. Mai 2017 – So., 07. Mai 2017

Dieses Seminar findet an zwei Wochenenden statt. Am zweiten Wochendende kann daher nur teilnehmen, wer den ersten Termin ebenfalls wahrgenommen hat.

 

Alle Gregorianikkurse werden auf Spendenbasis durchgeführt. Ein Beitrag zur Deckung der Kosten für Kurs, Unterbringung und Verpflegung wird erbeten.

Anmeldung über das Kontaktformular auf dieser Homepage oder per Mail an a.diouf@s-cm.eu.



Kontakt: a.diouf@s-cm.eu
Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier
29. April 2017 | Pilgerreisen

Heilig-Rock-Wallfahrt noch Trier anlässlich der 100 Jahrfeier von Fatima in der ausserordentlichen Form des Römischen Ritus

Samstag 29. April 2017
10.00 Basilika St. Paulin
- in Trier - Balthasar Neumann Strassee -
Pilgeramt
zu Ehren des Unbefl. Herzens Marien
zugleich Dankamt zum 30jährigen Priesterjubiläum von
H.H. Pater Kluus Gorges FSSP

12.45 Hoher Dom zu Trier
- Andacht in der Ostkrypta des Domes
- Prozession zum Heilgen Rock
- Taufgelübteerneuerung



Kontakt: http://www.schilling-trier.homepage.t-online.de/
Pontifikalamt in Billerbeck/Münster mit PMT Einkehrtag
06. Mai 2017 | Pilgerreisen

Einkehrtag Pro Missa Tridentina mit Pontifikalamt und Jahreshauptversammlung (jedermann darf kommen!)

PMT-Hauptversammlung am 6. Mai 2017
in Billerbeck, Bistum Münster, mit Erzbischof Pozzo
 

Einladung zur PMT-Hauptversammlung
am 6. Mai 2017
in Billerbeck


9.30 Uhr Ankleidung des Zelebranten, S.E. Erzbischof Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei (in der Seitenkapelle)

10.00 Uhr Pontifikalamt im „Ludgerus-Dom“

12.15 Uhr Mittagessen im Restaurant „Domschenke“, Markt 6, (direkt gegenüber der Kirche)

14.15 Uhr Begrüßung im Saal des Kulturzentrums Alte Landwirtschaftsschule, Darfelder Str. 10,

anschließend Vortrag von Pater Bernward Deneke FSSP:
„Tradition: Lebenselexier für eine vergreisende Christenheit"

15.45 Uhr Hauptversammlung der Laienvereinigung Pro Missa Tridentina

Die neugotische Propsteikirche St. Lud­gerus, auch „Ludgerus-Dom“ genannt, ist eine katholische Wallfahrtskirche in der Stadt Billerbeck im Bistum Münster. Im Südturm befindet sich die Sterbekapelle des hl. Ludgerus, des ersten Bischofs von Münster (805 zum Bischof geweiht).

 



Kontakt: www.pmt.de
Zelebrationskurs für Priester St. Pelagiberg
08. bis 11. Mai 2017 | Pilgerreisen

Alle Infos: http://introibo.net/priesterschulungen.php



Kontakt: http://introibo.net/priesterschulungen.php
Wallfahrtstag mit Pontifikalamt zu 100 Jahren Fatima in Fischingen CH
13. Mai 2017 | Pilgerreisen

Wir feiern um 10.00 Uhr ein festliches Pontifikalamt in der ausserordentlichen Form des römischen Ritus mit dem Päpstlichen Nuntius, S. E. Erzbischof Thomas Gullickson in der Klosterkirche in Fischingen, besuchen dann die Iddaburg und beschließen den Tag um 16.00 Uhr mit einer Maiandacht in der Au.



Kontakt: p.ramm@fssp.ch
Diakonatsweihen in Röthenbach Gestratz
20. Mai 2017 | Pilgerreisen
D-88167 Röthenbach (Bistum Augsburg)
Pfarrkirche St. Gallus in Gestratz, Kirchweg,
Samstag, 20. Mai 2017, um 9.30 Uhr Diakonatsweihe des Priesterseminars St. Petrus
Weihetermine des Priesterseminars St. Petrus



Kontakt: p.ramm@fssp.ch
Wallfahrt nach Philippsdorf
20. bis 21. Mai 2017 | Pilgerreisen

Der Initiativkreis St. Hedwig im Bistum Görlitzläd in diesem Jahr recht herzlich ein zur

Vierten Philippsdorfer Wallfahrt:

vom Samstag, 20. bis Sonntag 21. Mai 2017
(mit Start und Ziel in Leutersdorf)

Geistliche Begleitung:
Hochwürden Pfr. T. Davidowski aus dem Kloster St. Marienstern, Panschwitz-Kuckau.

Übernachtungen in Leutersdorf (gerne auch schon ab Freitag, den 19.5.) können bereits jetzt reserviert werden.
Wenden Sie sich dazu bitte direkt an:

Elisabeth Guttwein
Pension "Blaue Steine"
Tel.: 03586/386166
Mail: info@blauesteine.net


Links zu den Wallfahrtszielen:
Pension Blaue Steine
Wallfahrtsort Philippsdorf, genannt das Nordböhmische Lourdes



Kontakt: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/news_417.htm
Einkehrtag im Ruhrgebiet
21. Mai 2017 | Pilgerreisen

Einkehrtag in Recklinghausen

Thema: Die Hl. Messe
Referent: H.H. Pater Franz Banauch FSSP

St. Michael Recklinghausen-Hochlarmark:

10 Uhr: Hochamt
anschl. Mittagessen
anschl. Vorträge

Teilnehmer für das Mittagessen mögen sich bitte kurz anmelden



Kontakt: chesterton@gmx.net
Vortrag über Fatima und Patrona Bavaria in München
23. Mai 2017 | Pilgerreisen

PMT-Vortrag in München zu 100 Jahre Jahre Fatima und 100 Jahre Patrona Bavariae
am 23. Mai 2017

Vortrag
„100 Jahre Fatima und 100 Jahre Patrona Bavariae
Ein Doppeljubiläum als Aufruf zu echter Reform“

am Dienstag, 23. Mai 2017, um 19.30 Uhr von

Benefiziat Jürgen Amerschläger

im Pfarrsaal von St. Peter München, Thalkirchner Str. 11, Rückgebäude.
(Vom Sendlinger-Tor-Platz sind es ca. 350m zum Pfarrsaal)

H.H. Bfzt Jürgen Amerschläger ist seit 13 Jahren Priester an der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild, Ziemetshausen, im Bistum Augsburg.

Veranstalter: Freundeskreis Pro Missa Tridentina München zusammen mit der Priesterbruderschaft St. Petrus, München, und der Pfarrei St. Peter, München, im Rahmen des Marianischen Jahres in St. Peter


Kontakt: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/news_418.htm
Pontifikalamt in Birnau am Bodensee
25. Mai 2017 | Pilgerreisen
An Christi Himmelfahrt festliches Pontifikalamt um 14 Uhr in der Wallfahrtskirche in Birnau, mit S. E. Bischof Vitus Huonder (Bischof von Chur) und den Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad. Anschliessend Kaffee und Kuchen.

Kontakt:
Fusswallfahrt von Paris nach Chartres
03. bis 05. Juni 2017 | Pilgerreisen
Die Fusswallfahrt von Paris nach Chartres ist jährlich die grösste Wallfahrt der Tradition in Europa. Von vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz aus werden Busse organisiert.
Alle Infos auf der Homepage www.paris-chartres.info

Kontakt:
Seminar für Brautleute und Ehepaare
05. bis 09. Juni 2017 | Pilgerreisen
Dieser Kurs soll Brautleuten und Ehepaaren helfen, die Grundlagen ihrer Beziehung zu reflektieren und zu vertiefen. Das nächste Seminar findet in der Pfingstwoche statt, und zwar vom 5. - 9. Juni 2017 in der Gebetsstätte Marienfried, unweit vonUlm in Deutschland.

Es wird sehrviel Grundlegendes und Konkretes aus vielenThemenbereichen rund um Ehe, Familie und Erziehung behandelt!

Eine Teilnehmerin schrieb: "Es war eine schöne, lehrreiche, besinnliche Woche, die uns viel innere Ruhe und Zufriedenheit und Vorfreude auf die Zukunft sowie ein tiefes inneres Bestärken gebracht hat, dass wir von nun an unseren Lebensweg gemeinsam beschreiten wollen. Wir sind sehr dankbar, dass der liebe Gott uns zusammengeführt hat ..."

Leitung: Bischofsvikar Martin Ramm FSSP

Kontakt: p.ramm@fssp.ch

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