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St.-Pius-Glocke
Johannesglocke    
 



 
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Missa Tridentina Spezial: der dominikanische Ritus

Ganz selbstverständlich zelebrierten die Dominikaner bis zur Liturgiereform den überlieferten dominikanischen Ritus, eine Sonderform der Missa Tridentina mit wenigen Unterschieden.

H.H. Pater Rodrigo Kahl OP zelebriert ihn täglich und gelangt gelegentlich auch in die eine oder andere "Personalgemeinde" die auf unserer Messortliste genannt ist.  

Dominikanischer Ritus Latein/Englisch im PDF Format

Alle Fotos und Texte mit freundlicher Genehmigung:
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In der Sakristei (1)

Der Zelebrant zieht das Amikt über die Kapuze.



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In der Sakristei (2)

Die Kapuze bleibt bis zum letzten Vorbereitungsgebet in der Sakristei aufgesetzt. In einigen Zweigen des Ordens wird sie erst beim Erreichen des Altares zurückgeschlagen.



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Stufengebet

Bei beiden Confiteor im Stufengebet, dessen Text vom römischen abweicht, bleiben Priester und Altardiener gemeinsam die ganze Zeit tief verbeugt.



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Dominus vobiscum

Wenn der Altar keinen Tabernakel hat, wird das "Dominus Vobiscum" am Buch gesprochen, also nicht in der Mitte des Altares wie im römischen Ritus üblich.



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Haltung der Hände

Wo der Priester im Römischen Ritus die Handflächen parallel zueinander hält, richtet sie der dominikanische Priester gegen den liturgischen Osten.



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Epistel

Noch sieht es ganz vertraut aus:
Der Priester steht an der Epistelseite, während ein geweihter Kleriker die Epistel singt. Diese Option ist identisch auch im römischen Ritus möglich.



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Messbuchwechsel (1)

Während der Altardiener das Messbuch zur Evangelienseite trägt, geschieht für Römer unerwartetes: Der Priester beginnt mit der Gabenbereitung.
In der "Stillen Messe" nach dem Dominikanischen Ritus wird die Gabenbereitung sogar vor das Stufengebet vorgezogen.



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Messbuchwechsel (2)

Das Messbuch ist jetzt auf der Evangelienseite angekommen - der Priester widmet sich der Zurichtung des Kelches.



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Messbuchwechsel (3) / Gabenbereitung (1)

Die Ministranten holen unmittelbar nach dem Messbuchwechsel Wein und Wasser von der Kredenz.

Nach dem Eingießen des Weines segnet der Priester auf das "benedicite" des Ministranten hin das Wasser, bevor er einige Tropfen dem Wein zufügt.



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Gabenbereitung (2)

Nach der Gabenbereitung wird der Kelch wieder verhüllt.



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Evangelium

Erst wenn der Kelch wieder verhüllt ist, beginnt der Priester mit der Verlesung des Evangeliums.

Abweichend vom römischen Ritus macht er zusätzlich zu den kleinen vor und nach dem Evangelium noch ein großes Kreuzzeichen.



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Opferung

Nach dem Evangelium und gegebenenfalls dem Credo erfolgt die gleichzeitige Darbringung (oblatio sub una) des Brotes und des Weines.



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Händewaschung

Dann folgt wieder an gewohnter Stelle die Händewaschung mit dem Lavabo.



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Vor dem Hochgebet (1)

Die hl. Messe wird danach zunächst so fortgesetzt, wie wir das vom Römischen Ritus her kennen.



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Vor dem Hochgebet (2)

Nur die Stellung der Hände bleibt weiterhin "dominikanisch".



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Sanctusleuchter (1)

Zu Beginn des Kanons hat ein Altardiener den "Sanctusleuchter" auf die Epistelseite gestellt.



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Sanctusleuchter (2)

Der "Sanctusleuchter" bleibt bis nach der Kommunionausteilung auf dem Altar stehen.



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Wandlung

Nach der Wandlung fährt der Priester mit kreuzförmig ausgebreiteten Armen im Gebet fort.



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Supplices te rogamus

Hier nur zu ahnen: Beim "supplices te rogamus" kreuzt der Priester die Hände vor der Brust.



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Ende des Kanons

Auch bei den Gebeten gegen Ende des Kanons gilt wieder die "dominikanische" Stellung der Hände.



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Kommunion (2)

Zu Spendung der hl. Kommunion hat der als Altardiener amtierende Diakon die Stola angelegt. (identisch mit römischem Ritus)



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Kommunion (2)

Unmittelbar nach Spendung der hl. Kommunion wird der Sanctusleuchter vom Altar genommen.

Im weiteren Verlauf von Purification bis Schlußevangelium ist alles wie im römischen Ritus.
 
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