1St. Benedikt Glocke
St.-Pius-Glocke
Johannesglocke    
 



 

Informationen für Sakristane/​Messner/​Küster/​Sigristen

Die Vorbereitung der heiligen Messe unterscheidet sich zwischen der ordentlichen und außerordentlichen Form des römischen Ritus erheblich. Auf dieser Seite wollen wir die wesentlichen Dinge die zwingend oder optional vorzubereiten sind darstellen.

Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne nehmen wir Hinweise wie auch geeignetere Fotos gerne auf. Bitte nutzen Sie dazu unsere Kontaktseite.

 

 
Altar in der Passionszeit
Altar in der Passionszeit mit verhülltem Kreuz in der Mitte

Altar

Der Altar wird wie folgt hergerichtet:

  • Kreuz in der Mitte des Altares Richtung Osten (dort wo ein Tabernakel auf dem Altar steht auf dem Tabernakel).
    Der Priester zelebriert "zum Kreuz hin", deshalb ist das Kreuz Dreh- und Angelpunkt der Liturgie und sollte entsprechend repräsentativ sein.
  • große Kanontafel in der Altarmitte, Kanontafel für das Schlußevangelium auf der linken Seite, Kanontafel für die Händewaschung auf der rechten Altarseite (siehe Foto)
  • Blumenschmuck (außer zu hl. Messen mit den liturgischen Farben violett oder schwarz), dabei jeweils rechts und links möglichst identische Buketts.
  • Missale Romanum auf der rechten Altarseite auf möglichst repräsentativem Messbuchständer (dieser kann optional mit einem zur Tagesfarbe passenden Messbuchvelum abgedeckt werden).
  • Altartücher aus Leinen wie folgt:
    Steintuch in der Größe der Altarplatte (weiß) direkt auf die Platte;
    Altartuch (möglichst mit Spitzen) welches den gesamten Altar abdeckt und an allen vier Enden darüber hinausreicht;
    Schontuch in der Größe der Altarplatte (wie das Steintuch) auf das Altartuch.

Weiterführende Links:

Liturgiekalender (je Tag Angabe von Fest und Klasse)
zur Bestellung des Missale Romanum
Paramentebestellung (z.B. für Altartücher)

 

 

Kerzen

Die Anzahl der brennenden Kerzen richtet sich nicht nach dem liturgischen Rang des Festes, sondern nach der Art der Heiligen Messe die gefeiert wird.

  • Bei einem gesungenen Amt (d.h. wenn Kyrie, Gloria, Sanctus etc. aus dem Kyriale gesungen werden) werden sechs Kerzen angezündet;
  • Für das gesungene Requiem werden sechs Requiemkerzen (gelb/ockerfarben) angezündet;
  • In der gelesenen Messe / Stillmesse werden zwei Kerzen angezündet;
  • Für das vom Ortsbischof (nicht aber von einem fremden oder dem Weihbischof) zelebrierten Pontifikalamt müssen auf dem Altar sieben Kerzen brennen, die siebte auf einem höheren Leuchter hinter oder vor dem Altarkreuz (die siebte Kerze zeigt die Anwesenheit des Ortsbischofs als Hoherpriester an);
  • Beim feierlichen Chorgebet brennen zu den grossen Horen (Matutin, Laudes, Vesper) sechs Kerzen, zur Komplet vier;
  • Bei der Kommunionausteilung ausserhalb einer Hl. Messe brennen zwei Kerzen. Dies gilt auch wenn der Tabernakel zur Entnahme des Allerheiligsten für eine Krankenkommunion geöffnet wird.
   
  Kanontafeln

Altartafeln

Charakteristisch für die "tridentinische Messe" sind die drei Altartafeln welche zur Hl. Messe benötigt werden. Daneben gibt es noch andere Altartafeln wie Hilfstafeln für Zelebranten oder Ministranten, die in der ausserordentlichen Form (noch) nicht so erfahren sind.

Info-/Bestellseite rund um Altartafeln

 

 

Kredenz

Die Kredenz soll sich auf der rechten Seite des Altarraums befinden. Auf ihr sind bereitzustellen:
  • Kännchen mit Wein und Wasser
  • Lavabogefäss und Lavabotuch
  • Kommunionpatenen (für jeden Priester/Diakon der die Kommunion austeilen soll eine Patene)
  • Optional Kärtchen mit Leoninischen Gebeten und Wettersegen sowie kleines Kreuz für den Wettersegen
 

  Foto: www.institut-philipp-neri.de

Sakristei

In der Sakristei sind bereitzustellen:
  • Farblich korrektes Messgewand gemäß Liturgiekalender für die außerordentliche Form mit Stola und (optional) Manipel
  • dazu passendes Kelchvelum
  • weiße Unteralbe, Schultervelum und Zingulum
  • Kelch und optional Ziborien mit zu konsekrierenden Hostien
    Achtung: In der außerordentlichen Form ist es üblich, dass Kelch und Ziborien ausschliesslich vom Priester oder Diakon berührt werden. Andere Personen tragen diese Gegenstände nur mit einem Tuch, so dass Hand oder Finger niemals das Metall berührt.
  • Optional Karte mit den Ankleidegebeten
   

Der Priester bereitet den Kelch möglichst selber vor und stellt ihn vor dem gesungenen Amt selber auf den Altar, dazu auch alle Ziborien, welche nicht auf die Kredenz gebracht werden. Bei einer stillen Heiligen Messe nimmt der Priester den Kelch beim Einzug mit.

Ankleidegebete

 

  Foto: Latin Mass Society

Levitiertes Hochamt

Im levitierten Hochamt ist noch folgendes zu beachten:

  • Kelch und Ziborien werden nicht auf den Altar sondern auf die Kredenz gestellt. Der Kelch wird bereits vor der hl. Messe mit dem Schultervelum des Subdiakons in der Tagesfarbe bedeckt (der Kelch wird nicht mit dem Kelchvelum bedeckt; dieses wird auf der Kredenz bereitgelegt; der Kelch wird darauf abgestellt).
  • Außerdem ist ein zur Tagesfarbe passendes Velum (wie zum sakramentalen Segen) auf oder neben der Kredenz bereitzulegen
  • Im rechten Altarraumbereich sind drei Plätze für Priester, Diakon und Subdiakon vorzubereiten (siehe Foto)


 
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